TAUCHAUSBILDUNG
  Über unsere Ausbildung...

Die häufigste Frage, die von Tauchinteressierten gestellt wird: "Ist tauchen eigentlich gefährlich?" Grundsätzlich ist Tauchen nicht gefährlicher, als andere Sportarten auch. Unfälle passieren immer und überall. Man kann auch schon morgens auf dem Bettvorleger ausrutschen und sich den Hals brechen. "Übermut tut selten gut" - das gilt insbesondere für das Tauchen.

Besonders wichtig dabei ist: "TAUCHE IMMER INNERHALB DEINER GRENZEN!"
Siehe auch Rubrik: "Tipps und Infos"

Bei guten Tauchkenntnissen und unter Berücksichtigung von Sicherheitsrichtlinien wird Tauchen zu einem wunderschönen und einzigartigen Erlebnis. Tauchen ist kein Leistungssport. Tauchen soll Spaß machen.

Wir bilden nach den Richtlinien von PADI und CMAS/ IDA, vom Beginner bis zum Tauchlehrer, aus. Neueinsteigern empfehlen wir in jedem Fall zuvor einen Schnupperkurs zu absolvieren, denn das spart allen Zeit und Geld. Die Kosten für das "Hereinschnuppern in die Unterwasserwelt", wenn auch nur im "Kachelriff", werden dann bei Kursbuchung verrechnet. Ausserdem bieten wir eine grosse Auswahl an Spezialkursen wie z.B. Trockentauchen, Eistauchen, usw. an.

Nachdem feststeht, dass man den Tauchschein wirklich machen möchte - kommt häufig die Frage auf: „Welcher Verband ist der Richtige für mich - PADI? IDA? CMAS? DAN?" Wir beantworten Euch die Frage mit einer Gegenfrage: „Welches Auto ist das richtige für Euch - Opel? Mercedes? VW?" Alle diese Fahrzeuge bringen Euch ans Ziel. Und genau das tun alle oben genannten Verbände auch. Sie ermöglichen es Euch an den schönsten Tauchplätzen dieser Erde zu tauchen, denn alle von uns ausgestellten Brevets sind international anerkannt. Und das ist, so denken wir, ist das einzig wichtige. Zu sagen Verband X ist besser als Verband Y, wäre unsinnig. Letztenendes unterliegen alle Verbände den gleichen physikalischen Gegebenheiten und Naturgesetzen. Nach bestandener Prüfung kann jeder überall auf der Welt tauchen gehen. Die Wahl des Verbandes ist sicherlich mehr oder minder eine Geschmacksfrage. Wie gut man ist, entscheidet jeder für sich selbst. Es gibt Naturtalente die sich von Anfang an perfekt in die "nasse Umgebung" integrieren. Man trifft aber auch hochbrevetierte Taucher, die sich unter Wasser wie ein "Elefant im Porzellan-Laden" bewegen. Es liegt halt auch an einem selbst. Für alle Unentschlossenen bieten wir die Möglichkeit eines Kombi-Kurses. Ihr bekommt nach 6 Prüfungstauchgängen die Brevets von den 2 weltgrössten Tauchverbänden (PADI/CMAS).

Generell raten wir Personen mit nachweislichen Lungen- und Ohrschädigungen und körperlich für den Tauchsport ungeeigneten Menschen ( hiervon sind bsp. Personen mit fehlenden Gliedmaßen ausgeschlossen, insofern sie die nötigen Prüfungen bestehen ), sowie psychisch labilen Menschen ( Phobien gegen Wasser, Höhen, Tiefen, UW-Lebewesen oder großen Plätzen und engen Räumen ) von einem Tauchkurs ab. Jedoch benötigen wir auf jeden Fall vor Antritt eines Tauchkurses zum einen eine ehrliche eigene Beurteilung der gesundheitlichen Verfassung und im Zweifel auch ein Attest und eine Beurteilung durch einen Arzt. Ihr könnt Euch hier direkt alle nötigen Formulare als PDF-Files downloaden und Eurem Haus- bzw. Tauchsportarzt vorlegen. Auch darf nicht vergessen werden, daß eine tauchsportliche Untersuchung durch einen Arzt bis zum 40. Lebensjahr alle zwei Jahre und darüber hinaus ohnehin jährlich erfolgen muss, denn ohne diesen gesundheitlichen Nachweis werdet Ihr bei jeder guten Tauchbasis abgelehnt werden. Neueinsteiger sollten sich in jedem Falle die Formulare 1.) bis 3.) ans Herz legen.
1.) Persönliche Erklärung: DOWNLOAD-PDF-FILE PERSÖNLICHE BEURTEILUNG
2.) Arzt/ Tauglichkeitsprüfung: DOWNLOAD-PDF-FILE TAUGLICHKEITSPRÜFUNG DURCH EINEN ARZT
3.) Arzt/ Attest: DOWNLOAD-PDF-FILE ATTEST DURCH EINEN ARZT
4.) Vorsorgeuntersuchung: DOWNLOAD-PDF-FILE VORSORGEUNTERSUCHUNG
Alexander Abbas, Baujahr 1967, Taucherfahrung ca. 7000 TG´s
Inhaber und Basisleiter, brevetiert wie folgt:

CMAS Tauchlehrer ****
IDA Course Director
PADI Master Scuba Diver Trainer
PADI Medic First Aid Instructor
PADI Specialty Instructor
DAN Oxygen Instructor
Spezialausbildung Behindertentauchlehrer
Spezialausbildung Kindertauchen
Email-Kontakt:  alex.abbas@aquadive.de 
SCHNUPPERTAUCHEN - der erste Atemzug unter Wasser. Pressluft zu atmen ist ungewohnt und viele Anfänger sind auch erstaunt über die Geräuschkulisse. Aber schon nach kurzer Zeit stellt sich das tolle Gefühl ein, eine neue Welt erobert zu haben.

Die Anfängerausbildung, wie auch alle weiter-führenden Kurse beginnen grundsätzlich mit der Theorie. Unsere Devise dabei lautet: "Learning by doing!" Was zuvor besprochen wurde, wird danach "live" umgesetzt. Papier ist geduldig - die Realität sieht meistens etwas anders aus.
Unsere Schüler haben auch während der Pool-ausbildung immer die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Erst wenn alle Übungen reibungslos verlaufen beginnt die Ausbildung im Freiwasser. In der Regel sind zwei bis drei "Pooltage" aus-reichend, jedoch machen wir es letztendlich von jedem Teilnehmer selbst abhängig, wann der erste Gang ins Freiwasser erfolgen soll.

Menschen sind unterschiedlich. Was dem einen leicht fällt, bereitet einem anderen Probleme. Tauchen soll enspannend sein und dazu bedarf es an Sicherheit und Routine.

Ein weiterer, sehr wichtiger Punkt in unserer Ausbildung, ist das Kennlernen des Equipments, sowie der richtige Umgang und die Pflege der Ausrüstung. Sicheres Handling ist ein absolutes Muss - Sicherheit und Routine sind das "A und O" für enspanntes Tauchen. Man kann es mit dem Autofahren vergleichen - solange man damit beschäftigt ist, zu überlegen, wie der Scheiben-wischer angestellt wird, kann man sich weder auf den Verkehr konzentrieren, noch die schöne Landschaft um einen herum genießen. Dadurch baut man Stress auf - und den kann man unter Wasser überhaupt nicht gebrauchen.

 
Hier eine kurze Erklärung der Verbände - unter dem Button Tauchverbände erhaltet Ihr nähere Informationen und weiterführende Links:

Was bedeutet CMAS?
Die confédération Mondiale des Activités Subaquatiques (Weltverband für Unterwasseraktivitäten) ist der weltweit anerkannte Tauchverband, dem in fast jedem Land ein Dachverband angeschlossen ist. Für Deutschland ist der Dachverband der VDST. Der VDST hat wiederum 6 "Unterverbände" die selbständig arbeiten und auch Brevetieren.Sie haben ein gemeinsames Brevetierungssystem, das Deutsche Tauch-Sport- Abzeichen(DTSA), das folgende Stufen beinhaltet:
CMAS* (DTSA-Bronze) // CMAS** (DTSA-Silber) // CMAS*** (DTSA-Gold)

Was bedeutet VDST?
1954 wurde der Verband Deutscher Sport Taucher (VDST) in Düsseldorf gegründet und hat damit die Entwicklung des Tauchsports in Deutschland ganz wesentlich von den Anfängen an mitgestaltet. Der VDST ist der deutsche Mitgliedsverband der CMAS. Aufgrund seiner starken Struktur ist der VDST einer der Verbände, die mit den großen, international agierenden gewerbl. Organisationen in bezug auf Wachstum und Gestaltung der Standards mithalten können. Diese hervorragende Stellung verdankt der VDST auch der Tatsache, dass er die in Deutschland ansässigen gewerblichen Tauchorganisationen vertraglich an sich binden konnte. So haben die gewerblichen Verbände mitgeholfen, die DTSA-Brevets des VDST, welche wiederum äquivalent zu den internationalen CMAS-Brevets sind, in Deutschland und darüber hinaus zu verbreiten. Umgekehrt hatte dies den Vorteil für die Gewerblichen, an den nationalen und den Weltverband angekoppelt zu sein. Auch bei der Einführung staatlich anerkannter Tauchlehrerausbildung fiel dem VDST eine führende Rolle zu. Seine Stellung als eine Art Dachverband und Interessenvertreter aller Taucher in Deutschland hat der VDST durch einen klugen Schachzug unterstrichen, indem er neben den vertraglich assoziierten, gewerblich orientierten Verbänden IDA, Barakuda,FST, VETL, und VIT, die ohnehin nach DTSA-Normen ausbilden, auch die unteren Brevetierungsstufen von DIWA, NAUI, PADI, PDIC, UDI und VDLT voll bzw. zusammen mit gewissen Spezialbrevets und einer Mindestanzahl durchgeführter Tauchgänge problemlos anerkennt.

Was bedeutet IDA?
Die "International Diving Assosciation" wurde im Juni 1996 aus der Idee heraus gegründet, die Professionalität vieler amerikanischer Tauchsportverbände mit den hohen Ausbildungsstandards des VDST/ CMAS zu vereinen. Aktuelle Entwicklungen und Erkenntnisse fliessen direkt in die Aus- und Weiterbildung von Tauchern ein, so dass alle IDA Tauchlehrer weltweit für eine sichere und fortschrittliche Tauchausbildung sorgen.

Was bedeutet PADI?
Die "Professional Association of Diving Instructors" ist der grösste Verband weltweit in der Taucher aus- und weitergebildet werden.PADI ist eine kommerzielle Tauchorganisation, die grundsätzlich die CMAS-Brevets zur Fortsetzung der Ausbildung im PADI-System respektiert. Im einen oder anderen Fall wird ein zusätzlicher Spezialkurs verlangt. PADI Tauchlehrer stellen weltweit ca. 950.000 (Quelle: PADI) Tauchbrevets aus. Der Hauptsitz von PADI ist Amerika, es gibt jedoch Service Zweigstellen in Australien, Canada, Schweiz, Japan, Norwegen, Schweden und Grossbritanien. Padi Tauchschulen findet man in mehr als 175 Ländern der Welt.

Bei uns sind alle Taucher willkommen, egal von welchem international anerkannten Verband. Alle oben genannten Verbände arbeiten effektiv und gut. Es gibt keinen guten oder schlechten Verband, sehr wohl hingegen gute und schlechte Tauchlehrer und Basen. Und genau das ist das Problem, da es die guten wie auch die schlechten Tauchlehrer in allen Verbänden gibt. Für den Anfänger ist es sehr schwer zu beurteilen wer nun gut oder schlecht ist. Am Besten man sucht sich eine Tauchschule mit erfahrenen Tauchlehrern, die, wenn sie sorgfältig arbeiten, auch gerne Auskünfte bezüglich Ihrer Qualifikationen und Erfahrung geben. Letztendlich bleibt es aber dem Eindruck überlassen den Ihr von den Tauchlehrern gewinnt. Ausbilder, die gleich über andere Verbände herziehen oder einen Verband besonders hervorheben, die Euch gleich einen Tauchkurs "aufschwatzen" wollen und nach Anzahlung oder gar Gesamtpreis fragen - vor denen sei gewarnt. Zum Glück arbeitet jedoch der Grossteil aller Tauchlehrer auf gewissenhafte, ehrliche und sichere Weise. Fragt auch Bekannte oder Verwandte, vielleicht gibt es hier auch den einen oder anderen nützlichen Tipp.